SEO optimiert dafür, dass eine Seite bei Google möglichst weit oben erscheint. GEO (Generative Engine Optimization) optimiert dafür, dass KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity ein Unternehmen in ihren Antworten korrekt zitieren und empfehlen. Die Logik ist unterschiedlich: Google rankt Seiten, KI-Systeme extrahieren einzelne Aussagen und Fakten aus einer Seite und geben sie in eigenen Worten wieder. Eine Seite kann bei Google gut ranken und trotzdem bei ChatGPT unsichtbar sein, wenn sie nicht klar strukturiert und eindeutig formuliert ist.
Drei Bereiche, ganz praktisch: FAQ-Seiten mit strukturierten Daten (FAQPage Schema), damit Fragen und Antworten maschinenlesbar sind. Content-Produktion – von Produktbeschreibungen bis Blogtexten – bei der KI den ersten Entwurf beschleunigt, während Ton und Fachlichkeit von mir kommen. Und kleine, maßgeschneiderte Web-Tools für Kunden, wo früher eine fertige Software gekauft werden musste.
Nein. KI-generierte Texte ohne redaktionelle Kontrolle erkennt man – und KI-Systeme selbst bevorzugen Inhalte mit klarer Faktenlage und eindeutiger Quelle. Die eigentliche Arbeit ist nicht das Schreiben, sondern die Struktur: klare Fragen, eindeutige Antworten, korrekte Auszeichnung per Schema-Markup. Genau da braucht es jemanden, der Technik und Handwerk zusammen denkt.
Für Betriebe, die sich nie eine eigene Digitalabteilung leisten konnten – Handwerk, regionale Dienstleister, kleine Produktionsbetriebe. Die konkurrieren nicht um die aufwendigste Kampagne, sondern schlicht darum, gefunden zu werden. Genau da hat sich das Spielfeld durch KI verschoben: Was früher ein Agenturteam gebraucht hat, ist heute für einen einzelnen Betrieb leistbar.
Leif Wasmuth
4650 Lambach – OÖ